Zugänge schaffen. Talente fördern. Vielfalt leben.
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Cast Me In e. V. ist unser gemeinnütziger Verein, der sich für den Abbau struktureller Barrieren in der Film- und Medienbranche einsetzt. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Förderung von Talenten mit Behinderung. Ziel unseres Fördervereins ist es, durch Projekte und Kooperationen gerechte, inklusive und nachhaltige Zugänge zu Ausbildung, Praxis und öffentlicher Repräsentation zu schaffen – vor, hinter und auf der Leinwand.
Diese Ziele setzen wir gemeinsam mit Partner*innen in konkreten Projekten und Initiativen um. Im Folgenden stellen wir die Projekte vor, mit denen wir Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe in der Film- und Medienbranche aktiv fördern.
Vorab könnt Ihr mehr über die Gründungsmitglieder und den Vorstand erfahren und nachlesen, was die Presse über unsere Arbeit berichtet hat. Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine Förderung.
Informationen über Casting Network gibt es ab sofort auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Diese Seite entstand in Kooperation mit der Gunter-Trube-Stiftung, die sich für die Interessen Tauber Menschen in den Bereichen Kultur und Film sowie für die Förderung des künstlerischen Nachwuchses einsetzt. Das Angebot richtet sich insbesondere an Taube und gehörlose Schauspieltalente sowie an alle Menschen, die Deutsche Gebärdensprache nutzen.
Nach den Debatten über Arbeitsbedingungen am Set und den Vorwürfen rund um Til-Schweiger-Produktionen stand Constantin Film vor einigen Jahren stark in der Kritik. Inzwischen wurde das Unternehmen mit dem Fair Film Award nominiert und ausgezeichnet – ein Zeichen dafür, dass sich Strukturen und die Arbeitskultur verändert haben. Paula Poprawa, Referentin der Geschäftsführung und Gesamtherstellungleitung der Constantin Film, erklärt in ihrer Präsentation, wie der Wandel gelingen konnte.
„Am Tisch sitzen reicht nicht“ – so ließe sich das Panel von „Connect for Change – Dialoge auf Augenhöhe“ von Cast Me In e.V. und ProQuote Film treffend zusammenfassen. Diskutiert wurde intensiv über Rückschritte, fragile Fortschritte, über Macht, Gatekeeping und strukturelle Trägheit. Denn eines wurde deutlich: Sichtbarkeit allein bedeutet noch keine Teilhabe. Wer zwar eingeladen ist, aber nicht mitentscheiden kann, bleibt Statist*in im eigenen Thema.
Der Kongress „Connect for Change“, organisiert von Cast Me In e.V. und ProQuote Film, wurde mit einer eindrucksvollen Keynote des US-amerikanischen Regisseurs Ted Passon eröffnet. Auch die Hauptprotagonistin seines Films, Patrice Jetter, wandte sich in einer Videobotschaft an das Publikum. Passon war persönlich vor Ort und setzte mit seinen Worten den inhaltlichen Rahmen für die folgenden Panels – und machte deutlich, warum dieser Kongress zum Thema Vielfalt und Visionen so wichtig ist.
Im deutschen Kino bleiben große Teile unserer Gesellschaft unsichtbar. See the Unseen macht sichtbar, was fehlt: Frauen*, queere Personen, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationsgeschichte, Ostdeutsche und viele weitere Perspektiven.





